SAVE THE WAVE

WARUM GESCHÜTZT NICHT SICHER HEIßT

Ein Filmprojekt über die Realität vermeintlich geschützter Meeresgebiete.

Meeresschutzgebiete – klingt gut, oder? Dieser Frage sind wir in den letzten Jahren nachgegangen und haben dabei gelernt, warum es wichtiger denn je ist, nicht aufzuhören Fragen zu stellen.

Wir sind ein junges, interdisziplinäres Team von fünf Leuten – und jeder bringt seine eigene SuperPower mit. Uns alle verbindet die Vision, den Schutz der Ozeane neu zu denken und zu hinterfragen. Mit unserem Dokumentar-Film Save The Wave wollen wir zeigen, dass ein Schutzstatus nicht automatisch echten Schutz bedeutet.

Unser Fokus liegt auf dem Pelagos-Walschutzgebiet im Mittelmeer. Und was zunächst nach einem Paradies klingt, ist in Wirklichkeit knallhartem Stress ausgesetzt: Von militärischen Übungen über intensiven Tauchtourismus bis hin zu Lärm und Verschmutzung durch Kreuzfahrtschiffe. Was läuft hier falsch?

Am 07.02. findet unsere Filmpremiere statt. Du hast Fragen zum Projekt oder möchtest dein Interesse für eine weitere Vorstellung teilen? 
Melde dich gerne bei uns unter: Unseren Kontakt

Unsere Superpower

Wir sind keine professionellen Filmemacher, das ist klar. Aber wir haben unsere SuperPower gebündelt genutzt um etwas großartiges auf die Beine stellen zu können.

Nutze deine Superpower

Wenn dich unser Erlebnis inspiriert hat, stell dir eine Frage: Was ist meine „SuperPower“?

Du musst kein Profi sein. Nimm das, was du am besten kannst, und setze es für die Meere und das Klima ein.

Engagieren

Du hast die Netzwerk-SuperPower? Du bist ein Teamplayer und brennst darauf, wirklich was zu bewegen? Perfekt! Für sich ist Meeresschutz und Klimaschutz eine Ansage, aber im Team bist du unschlagbar. Finde eine Organisation – egal ob lokal oder global – die genau deine Interessen vertritt. Sie liefert dir die Struktur, und du bringst deine SuperPower ein.

Du hast die Stimm-SuperPower? Du weißt, dass deine Meinung zählt. Stimme ab! Mit nur zwei Klicks kannst du Petitionen unterzeichnen und ein klares Zeichen setzten. Du siehst das Problem und du willst eine Lösung!  

Du hast die Action-SuperPower? Egal, ob es darum geht, Müll am Strand zu sammeln, einen Info-Stand aufzustellen oder bei einer Demo dabei zu sein: Du willst raus und machen. Finde Events in deiner Nähe, triff Gleichgesinnte und power dich aus, indem du direkt vor Ort mithilfst. 

Du hast die Support-SuperPower? Manchmal ist es die beste Hilfe, finanzielle Power zu geben, damit die Profis (die auch ihre SuperPower nutzen!) ihre Arbeit machen können. Wenn du gerade kein Zeit-Konto hast, ist das eine genauso wertvolle Art zu helfen. 

Wir haben es erlebt

Auf unserer Reise erlebten wir warum es so wichtig ist, nicht aufzuhören Fragen zu stellen und wie uns genau das letztendlich dazu gebracht hat, hier stehen zu dürfen.

Paolo

Protagonist

Lotta

Protagonistin

Hannah

Protagonistin

Unsere Learnings

Einblicke, die unsere Sicht auf den Ozean verändert haben.

Meeresschutz ist wirtschaftlich

Intakter Meeresschutz ist ein lohnendes Investment: Jeder investierte Dollar generiert einen Ertrag von zehn Dollar. Die Medes-Inseln in Spanien zeigen das: Ein Quadratkilometer Schutzzone bringt jährlich 16 Millionen Euro durch Tauchtourismus ein bei Kosten von nur zwei Millionen Euro.
Zudem profitieren Fischer vom „Spillover-Effekt“ – gesunde Populationen wandern in Fanggebiete ab
. Klimatisch ist der Ozean unersetzlich, da Ökosysteme wie Seegraswiesen Kohlenstoff günstiger speichern als jede Technik. Meeresschutz sichert somit unsere Lebensgrundlage und die globale Wirtschaft.

Das „30×30“-Ziel der UN ist nur ein Anfang. Wissenschaftliche Studien belegen, dass 30 % Schutzfläche das absolute Minimum sind, um den Kollaps mariner Ökosysteme zu verhindern. Für volle Resilienz gegenüber dem Klimawandel wären eher 40 % nötig.
Aktuell sind jedoch nur 8 % der Ozeane geschützt, und lediglich 3 % sind tatsächlich „vollständig“ vor industrieller Ausbeutung sicher. Während Vorreiterstaaten zeigen, dass Schutz möglich ist, hinkt die Umsetzung global massiv hinterher. 30 % sind kein Endziel, sondern ein kritischer Meilenstein.

Ein Meeresschutzgebiet ist ein definierter Raum, in dem menschliche Aktivitäten zum Schutz der Natur reguliert werden. Doch Schutz ist nicht gleich Schutz: „Minimale“ Zonen erlauben oft weiterhin industrielle Fischerei.
Nur „vollständig geschützte Gebiete“ (Fully Protected Areas) ohne Entnahme ermöglichen echte Regeneration. Hier kann die Fisch-Biomasse innerhalb weniger Jahre um 500 % steigen. Besonders in der Tiefsee ist dies essenziell, da Störungen des Bodens durch Schleppnetze Jahrzehnte oder Jahrtausende zur Heilung benötigen.

Viele Schutzgebiete existieren nur auf dem Papier – sogenannte „Paper Parks“. Es mangelt an der Durchsetzung: Da es keine globale Meerespolizei gibt, schalten Schiffe oft ihre Tracker aus, um illegal in Schutzzonen zu fischen. Industrielle Fischereilobbys verhindern oft strengere Regeln.
Obwohl technische Lösungen wie Satellitenüberwachung existieren, fehlt vielen Staaten die Kapazität oder der politische Wille zur Kontrolle. Ohne echte Überwachung bleiben Schutzversprechen wirkungslos.

Unsere Expertinnen & Experten 

Für unseren Film haben wir echte Profis und renommierte Wissenschaftler aus aller Welt vor die Kamera geholt. Sie haben uns geholfen, unsere Fragen zum Meeresschutz aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten. Damit ihr die ganze Story bekommt.

Prof. Dr. Antje Boetius

Meeresforschung

Dr. Enric Sala

Meeresschutz

Dr. Anna Von Rebay LL.M

Meeresrecht

Das hier hat uns in unseren Gesprächen besonders getroffen:

Werde selbst aktiv